„Smart Home mit Ilja“: MacPomm-Experte nimmt Lösungen fürs Heim unter die Lupe
Neue Serie
von Ilja
Eigentlich wollte ich nur eine zusätzliche Fernbedienung für unser Garagentor. Oder noch besser: eine Möglichkeit, das Tor direkt aus dem Auto zu öffnen, ohne dafür ständig eine Fernbedienung mitführen zu müssen. Dass aus dieser ziemlich einfachen Überlegung einmal ein ganzes Smart-Home-Projekt werden würde, hätte ich zu diesem Zeitpunkt sicherlich nicht gedacht.
Inzwischen sind einige Jahre vergangen, und aus dem ursprünglichen Vorhaben ist nach und nach eine kleine Sammlung unterschiedlichster Geräte und Automatisierungen geworden. Was zunächst mit einem einzigen Gerät begann, entwickelte sich zu einer durchaus interessanten Beschäftigung mit Apple Home, verschiedenen Herstellern und den Möglichkeiten, die eigene Wohnung beziehungsweise das Haus etwas komfortabler zu gestalten.
Und genau darüber möchte ich hier zukünftig berichten.
Neue Artikelserie auf MacPomm
Die Vorstellung neuer Geräte für das smarte Zuhause am 13. Oktober nehmen wir zum Anlass, eine Artikelserie rund um Apple Home und Home-Automation zu starten.
In loser Folge werde ich hier über meine persönlichen Erfahrungen berichten. Wie fing alles an? Welche Geräte habe ich ausprobiert? Was funktioniert tatsächlich gut und wo gab es Schwierigkeiten? Und vor allem: Welche dieser technischen Spielereien bringen im Alltag wirklich einen Vorteil?
Dabei soll es nicht darum gehen, möglichst viele Geräte miteinander zu vernetzen, nur weil es technisch möglich ist. Mich interessiert vielmehr, ob sich damit tatsächlich etwas vereinfachen lässt. Schließlich möchte ich nicht jedes Mal erst drei Apps öffnen müssen, um das Licht einzuschalten oder die Heizung zu regeln.
Angefangen hat bei mir, wie bereits erwähnt, alles mit dem Garagentor. Es folgten unter anderem die Steuerung der Fußbodenheizung im Badezimmer, smarte Heizkörperthermostate und die Einbindung verschiedener Geräte in Apple Home.
Von Open Source zu Matter
Dabei stellte sich ziemlich schnell heraus, dass nicht alle Hersteller dieselbe Sprache sprechen. Während sich manche Geräte direkt in Apple Home einbinden lassen, benötigt man bei anderen zusätzliche Hard- oder Software. So landete ich irgendwann bei einem kleinen Raspberry Pi und Homebridge – einer Lösung, die vor allem für diejenigen interessant ist, die Spaß daran haben, ein wenig zu basteln.
Inzwischen hat sich allerdings einiges verändert. Mit Matter gibt es einen herstellerübergreifenden Standard, der die Zusammenarbeit unterschiedlicher Smart-Home-Systeme deutlich vereinfachen soll. Was früher teilweise eine ziemlich aufwendige Angelegenheit war, lässt sich heute mitunter in wenigen Minuten einrichten. Auch diese Entwicklung werden wir uns genauer anschauen und dabei die alten und neuen Möglichkeiten miteinander vergleichen.
Nicht alles funktioniert auf Anhieb
Natürlich werde ich nicht nur über die Dinge berichten, die problemlos funktioniert haben. Gerade bei der Home-Automation kann man gelegentlich auch einige Stunden damit verbringen, herauszufinden, warum ein Gerät plötzlich nicht mehr erreichbar ist oder weshalb eine eigentlich einfache Automation nicht das macht, was sie machen soll.
Auch Themen wie Datensicherheit, die Abhängigkeit von einzelnen Herstellern und die langfristige Versorgung mit Softwareupdates möchte ich nicht ausklammern. Denn was nützt mir das schönste Smart Home, wenn der Hersteller irgendwann seine Server abschaltet oder die zugehörige App nicht mehr weiterentwickelt?
Es soll also keine wissenschaftliche Abhandlung und auch keine Sammlung von Werbeversprechen werden, sondern vielmehr ein persönlicher Erfahrungsbericht. Mit praktischen Beispielen, Bildern, gelegentlich auch kleinen Anleitungen und natürlich meinen eigenen Einschätzungen.
Euer Feedback ist willkommen
Vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung dabei, die Ihr auch bei Euch zu Hause umsetzen möchtet. Und möglicherweise habt Ihr selbst schon Erfahrungen gemacht oder Lösungen gefunden, auf die ich bisher noch gar nicht gekommen bin.
Genau dafür gibt es schließlich MacPomm, die Apple-Anwendergruppe im Norden. Ich freue mich auf euer Feedback und greife gern Anregungen und Hinweise auf.
Fortsetzung folgt…