Vernachlässigt Apple FaceTime? MacPomm denkt über Alternativen nach
AppleTalk@MacPomm
von Robert
„Frühjahrsputz“ war das Motto des jüngsten AppleTalk@MacPomm. Den hätte zunächst einmal FaceTime nötig; besser wäre sogar eine gründliche Renovierung. Apples Dienst für Audio‑ und Videotelefonie ist zwar vorbildlich ins System integriert, zeigt in der Praxis aber spätestens dann Schwächen, wenn es um größere Runden geht, wie etwa beim virtuellen Stammtisch der Apple-Anwendergruppe im Norden.
Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen: Meetings mit der maximal möglichen Anzahl von 32 Teilnehmern sind kaum praktikabel. Es beginnt bei der fehlenden Option, einzelne Anwender stummzuschalten, um Rückkopplungen auf die Spur zu kommen. Warum die Aufzeichnung einer Runde nur über Umwege möglich ist, bleibt ein Geheimnis der Apple-Entwickler.
Auch in Sachen KI-Unterstützung bleibt Cupertino aktuell deutlich hinter den Mitbewerbern wie Zoom oder Teams zurück. Die liefern auf Wunsch ein Protokoll oder eine Zusammenfassung des Treffens.
Ideen für Alternative: Clubserver hostet Jitsi
Fazit: Wenn Apple hier nicht zügig Abhilfe schafft, denkt auch MacPomm über einen Wechsel nach. In Betracht käme zum Beispiel Jitsi. Die freie, quelloffene Videokonferenzsoftware lässt sich bei Bedarf sogar auf eigenen Servern betreiben.
Eine Herausforderung für den MacPomm-Clubserver? Der Xserve hat seine Frischzellenkur bereits hinter sich und wartet mit Maximalausbau auf 96 GB Arbeitsspeicher auf Aufgaben.
Nützlicher Helfer im Haushalt: Ecovacs WinBOT 2
Schon erledigt ist bei vielen der Fensterputz im Frühling. Hilfe bieten da Roboter wie der WinBOT 2 von Ecovacs. Ein Spontankauf, der sich – vor allem bei größeren Fensterflächen – bereits weitgehend bewährt hat.
Einziger Kritikpunkt: Warum das Gerät auf flachem Untergrund, nämlich den Deckenfenstern eines Wintergartens, den Dienst verweigert, bleibt etwas rätselhaft.
Glasfaser-Anschluss mit Nebenwirkungen
Schmutz muss auch beseitigt werden, wenn Glasfaserkabel verlegt werden. Die Frage, wie man mit dem Ansinnen des Anbieters, dies auf Putz zu tun, umgehen soll, nahm breiten Raum in der Diskussion ein.
Wäre vielleicht eine Anbindung über Satellit, also via StarLink, sinnvoll, um Bauarbeiten zu vermeiden? Auf den superschnellen 6G-Standard für Mobilfunk zu spekulieren, scheint indes keine Option: Die Norm ist noch nicht endgültig definiert und wird frühestens ab 2030 zum Einsatz kommen.
Bis dahin gilt allemal Rat: Kabel ist die am wenigsten störanfällige Lösung. Den Einbau kann man etwa durch die Nutzung von Fußleisten als Kabelkanal durchaus minimieren.
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