AppleTalk@MacPomm: Kontroverse um KI als Kreativpartner beim Bau von Webseiten
Nach Praxistest mit Perplexity
von Robert
Für wen taugt das iPhone 17e? Apple hat das neue Smartphone für Einsteiger pünktlich zur März-Ausgabe von AppleTalk@MacPomm, dem virtuellen Stammtisch der Apple-Anwendergruppe im Norden, vorgestellt.
Fast noch intensiver als um das neue Gerät, dessen technische Daten weitgehend im erwarteten Rahmen bewegen, diskutiert die Runde über mögliche weitere Ankündigungen: Wird Cupertino ein neues MacBook für Preisbewusste bringen? Und wie wird es heißen: „MacBook mini“, „MacBook e“ oder einfach „MacBook“?
Offensichtliche Schwachstellen: Kritik an FaceTime
Nicht immer hört der Weltkonzern auf Anregungen und Wünsche der Anwender. Wie könnte man das ändern? Vielleicht durch einer „Kundengewerkschaft“ in Form von Anwendergruppen wie MacPomm?
Ein Betätigungsfeld wäre FaceTime, das Programm, das MacPomm für den AppleTalk-Stammtisch nutzt. Warum sind hier Gruppen-Anrufe auf maximal 30 Anwender beschränkt? Weshalb kann man einzelne Teilnehmer nicht stumm schalten? Es wären einige sinnvolle Funktionen nachzurüsten, über die Mitbewerber längst verfügen.
KI: Werkzeug oder Problem?
Zentrales Thema des Abends aber ist die Künstliche Intelligenz. Und schon wird es philosophisch: Macht KI den Menschen überflüssig oder ist sie ein sinnvolles Werkzeug, dessen Beherrschung freilich gelernt sein will? Angesichts zahlreichen maschinell erzeugten Füllmaterials, als „KI Slop“ bekannt, kann man schon ins Grübeln kommen. Und die sozialen Folgen? In den USA, dem Vorreiter beim Thema, wächst die Wirtschaft, aber es entstehen viel weniger Arbeitsplätze als in bisherigen Konjunkturphasen.
MacPomm hat es sich in der Vergangenheit immer wieder zur Aufgabe gemacht, neue Techniken gemeinsam auszuprobieren. Das soll auch für ChatGPT, Microsofts Copilot und andere digitale Assistenten gelten.
HTML-Projekte mit Perplexity
Also frisch ans Werk! Die Webseite braucht eine Überarbeitung? Es kommt Perplexity im Einsatz, also gewissermaßen eine Meta-KI, die sich des für die jeweilige Aufgabe am besten geeigneten Modells bedient.
Das Mock-up, also die Visualisierung des gewünschten Layouts mit einem Grafikprogramm bildet den Ausgangspunkt. Ihn gilt es in HTML- und CSS-Code zu übersetzen.
Schnell ergibt sich ein kreativer Prozess, bei dem die Maschine durchaus als Partner agiert und Vorschläge für die Optimierung von Funktionen und Elementen unterbreitet. Immer jedoch behält der Mensch das letzte Wort in der Debatte.
Am Ende stehen hunderte Zeilen sauber formatierten und auf Wunsch sogar ausführlich kommentierten Codes. Schlank, übersichtlich, auf das Wesentliche reduziert. Ein WYSIWYG-Editor hätte zweifelsohne weit opulentere Dateien „abgeliefert“.
Neue Vorhaben und nächster Stammtisch
Menschliche Kreativität wird immer gefragt sein – etwa beim MacPomm-Projekt Videosafari. Die Runde erörtert verschiedene Optionen, unter anderem die Gestaltung und Aufzeichnung einer ganzen Sendung. Wer sich für dieses oder ein anderes Vorhaben rund ums Filmen interessiert, kann sich jederzeit melden: eine Mail an vorstand@macpomm.org genügt.
Und wer keinen Stammtisch – der nächste AppleTalk@MacPomm ist (ausnahmsweise wegen Ostern) am 13. April geplant – verpassen will, hat verschiedene Optionen: Abonniere unseren Kalender; folge uns auf Instagram oder erhalte auf Wunsch Einladungen mit Apples eigens dazu entwickeltem Programm. Hauptsache, Du bist dabei – wir freuen uns auf Dich!